Gesundheitsstadt Berlin: Entscheider diskutieren Entwicklungen und Visionen

Die Berliner Zeitung lud am 4. April wieder zum Runden Tisch. Die Veranstaltungsreihe geht in das fünfte Jahr und widmet sich thematisch aktuellen Themenschwerpunkten verschiedenster Branchen. Diesmal stand der Runde Tisch im Zeichen der Gesundheit.

Führende Vertreter aus Sozialpolitik, dem Gesundheitssektor und der Wirtschaft diskutierten über den Status Quo und Visionen für die Zukunft.

In Berlin erwirtschaften rund 600 Unternehmen, Kliniken und Institutionen jährlich einen Umsatz von rund 19 Milliarden Euro. Damit ist der Gesundheitsbereich stärkster Wirtschaftszweig der Stadt. Über 300.000 Menschen arbeiten in diesem Bereich.

Die Hauptstadt ist eine Denkfabrik für neue Therapien und technologische Innovationen, aber auch ein Gesundheitsstandort, der Millionen Menschen Versorgung auf hohem Niveau bietet. Berlin ist führend: Das Unfallkrankenhaus ist das erste volldigitalisierte Krankenhaus Deutschlands.
Tradition verbindet sich zudem mit Innovation: Auf eine inzwischen 307-jährige Geschichte blickt beispielsweise die Charité zurück. Sie ist zweitgrößter Arbeitgeber Berlins, gefolgt vom Klinikkonzern Vivantes mit rund 15.000 Mitarbeitern.

Unsere Region Berlin-Brandenburg verfügt über sechs Universitäten, über 40 Hochschulen, rund 100 außeruniversitäre Institute mit insgesamt 170 Studiengängen, die jungen Menschen verschiedene Wege in Gesundheits- und Pflegeberufe ebnen.
Bildung, Pflege, Digitalisierung im Gesundheitsbereich und die Auswirkungen des demografischen Wandels sind nur einige Themen, die bei der Diskussionsrunde im Pfefferberg zur Sprache kamen.

Am Runden Tisch diskutierten Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Dr. Andrea Bronner, geschäftsführende Direktorin bei Vivantes, Johannes Pfeiffer, Geschäftsführer Operativ bei der Bundesagentur für Arbeit Berlin-Brandenburg, Dr. Ulf Thorsten Zierau, Chirurg bei Saphenion, Dr. Christina Quensel, Geschäftsführerin der Management GmbH Campus Berlin-Buch, Josef Zimmerer, Niederlassungsleiter der Stadler GmbH, Markus Kamrad, Leiter der Unternehmenskommunikation bei der BKK VBU sowie Dr. Matthäus Vigl, Leiter des NAKO-Studienzentrums Berlin-Süd/Brandenburg, das die derzeit größte Bevölkerungsstudie Deutschlands durchführt.  

Ein Bericht der interessanten Gesprächsrunde erscheint am 18. April 2017 in der Beilage „Wirtschaft Berlin – Spezial Gesundheitsstadt“ der Berliner Zeitung.


Pressebilder:

  • Teilnehmer Runder Tisch April 2017

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  • Wirtschaft Berlin Spezial April 2017

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