Geschichte

März 2017 – heuteNach oben 

DuMont Berliner Verlag ist die neue Dachmarke unter der die Mediengruppe Berliner Verlag seit Anfang April operiert. Gleichzeitig bezieht das Medienhaus sein neues Domizil, das Feratti Gebäude zwischen Spittelmarkt und Moritzplatz. Genau dort, wo einmal die Mauer verlief und eine Welt trennte.

2016 - Februar 2017Nach oben 

Die DuMont Mediengruppe hat zum Jahresende 2015 die Anteile des Kölner Heinen-Verlags an der PMB Presse- und Medienhaus Berlin GmbH & Co. KG übernommen.

Die Mediengruppe Berliner Verlag ist nun 100-prozentige Tochter der DuMont Mediengruppe.

2009 – 2015Nach oben 

Am 12. Januar 2009 verkaufte die Mecom Group den Verlag an die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg.

Seitdem war der Berliner Verlag eine Tochtergesellschaft im PMB Presse- und Medienhaus Berlin von M. DuMont Schauberg (65 %) und dem Heinen-Verlag (35 %).

www.dumont.de

1990 - 2009Nach oben 

1990 wurde der Verlag von einem Joint Venture übernnommen aus Maxwell Communications und Gruner + Jahr, die zu DDR Zeiten glaubwürdigste Stimme.

1992 übernahm Gruner + Jahr den Verlag allein und verkaufte ihn 2002 an die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Das Bundeskartellamt untersagte jedoch diesen Verkauf wegen einer marktbeherrschenden Stellung, denn Holtzbrinck gibt in Berlin bereits den Tagesspiegel heraus. Deshalb gehörte der Verlag bis 2005 formal noch zu Gruner + Jahr, de facto trug jedoch Holtzbrinck die Verantwortung.

Im Oktober 2005 verkaufte die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck den Verlag an die BV Deutsche Zeitungsholding, die zur Mecom Group gehörte. Die Mitarbeiter des Verlags protestierten bis zuletzt gegen die Übernahme, da Stellenstreichungen befürchtet wurden. Der Verkauf wurde im November 2005 vom Bundeskartellamt genehmigt.

1945 - 1990Nach oben 

So wie sich die Leuchtschrift auf dem Verlagsgebäude am Alexanderplatz dreht, so bewegt ist auch die Geschichte des Verlages selbst:


Der Berliner Verlag wurde noch vor Gründung der DDR im Jahre 1945 als Zeitungs- und Zeitschriftenverlag gegründet.

Nur 13 Tage nach Ende des 2. Weltkrieges erschien die erste Ausgabe der Berliner Zeitung und titelte: “Berlin lebt auf ! ”

Einen Monat später wurde sie vom Magistrat der Stadt heraus gegeben. Von 1953 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs führte eine staatseigene Holding den Berliner Verlag.

Der Verlag war spezialisiert auf Zeitungen und Zeitschriften aus und für Berlin und gab folgende Zeitungen und Zeitschriften heraus:

  • Berliner Zeitung als Tageszeitung
  • BZ am Abend als Tageszeitung
  • Freie Welt als Unterhaltungszeitschrift
  • Wochenpost als Wochenzeitung
  • FF dabei als Fernsehzeitschrift
  • Neue Berliner Illustrierte als Unterhaltungszeitschrift
  • Für Dich als Unterhaltungszeitschrift (Frauenzeitschrift)
  • horizont als Zeitschrift für außenpolitische Themen, Ideologiefragen, Länderinformationen und Reiseberichte